Eine neue Rezension der Woche!

Unsere Wahl fiel diese Woche auf die Rezension von Nathan Jaeger beim Titel „Soul Fire“ von MOCK. Warum? Die Kritik wird in klaren, deutlichen Worten vorgebracht, der Rezensent betont aber auch das Potential der Geschichte.

Handlung
: Auf die Handlung an sich geht Nathan Jaeger kaum ein. Stattdessen beschreibt der die Stimmung, die der Text vermittelt und geht auf die Themen ein, die behandelt werden. „Schaurig-schön umgesetzte Geschichte über Ewigkeit, Gut und Böse und die Reinheit von Seelen und Engeln.“ Das ist eine etwas andere Herangehensweise, die dem Leser deutlich macht, was ihn erwartet, ihn zugleich aber auch im Unklaren über die konkrete Handlung lässt. Kann man so machen.

Figuren: Der Rezensent stellt kurz die beiden wesentlichen Figuren vor: Claire Labouche (hier bekommen wir sogar eine Deutung des Namens) und den Engel Oris. Er erwähnt, dass es weitere Figuren gibt, geht aber nicht weiter auf sie ein.

Sprache/Duktus: Hier fällt Nathan Jaeger auf, dass die Sprache verbesserungswürdig ist. Er empfindet sie stellenweise als „holprig“, sieht dieses jedoch darin begründet, dass es sich hier nicht um einen fertig redigierten Text handelt. Er erkennt, dass die Autorin mit Sprache umgehen kann und bescheinigt ihr ein gutes Ausdrucksvermögen. So weiß die Autorin, dass sie an der Sprache noch arbeiten muss, kann sich aber zugleich über das Lob freuen.

Struktur: Der Prolog fesselt den Rezensenten, er hat ihn überzeugt. Die anschließenden Erläuterungen der Hintergründe empfindet er jedoch als etwas langweilig. Er sagt: „(…) [Es] folgt eine etwas langatmige Erklärung der Hintergründe, die mich fast aus der geschichte geworfen hätte.“ Der Hinweis, dass der Leser an dieser Stelle beinahe ausgestiegen wäre, ist für die Autorin ungemein wichtig. Er bedeutet: Hier muss noch überarbeitet werden, weil der Leser andernfalls das Interesse an der Geschichte verliert und nicht mehr weiterliest. Allerdings kann MOCK ihren Leser später wieder einfangen – auch ein guter Hinweis.

Zusammenfassend: Die Leseprobe hat Nathan Jaeger neugierig gemacht. „Soul Fire hat eine Grundidee, mit der ich mich sehr gut anfreunden konnte und ich bin gespannt darauf, wie es weitergehen wird.“ Deswegen zieht er insgesamt ein positives Fazit, weist aber noch einmal auf die notwendige Überarbeitung des Aufbaus hin.

Nathan Jaeger erklärt unverblümt an welchen Stellen es hakt, äußert Wünsche bzw. Verbesserungsvorschläge, er macht der Autorin aber auch Mut. Hier hat wieder jemand ein gutes Verhältnis von Lob zu Kritik gefunden! Glückwunsch zu dieser tollen Rezension an Nathan Jaeger!


10 Gedanken zu “Eine neue Rezension der Woche!

  1. Hallo zusammen,

    ich bin total platt und freue mich, über die „Rezi der Woche“ und genauso sehr über Eure Glückwünsche! Vielen, lieben Dank an Euch alle!

    Liebe Grüße Nathan

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  2. Etwas verspätet, da ich erst eben aus dem Urlaub zurückgekommen bin, aber nicht minder herzlich: Auch von mir herzliche Glückwünsche, Nathan! LG Sabine

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