Hinter den Kulissen – Sommer hinter Dornen

Sommer hinter Dornen neobooks

Im April erschien das neueste Buch von Regina Meißner „Sommer hinter Dornen“. Heute gewährt sie uns einen spannenden Einblick in den Entstehungsprozess ihres Werkes, wie sie ihre Figuren konzipierte und welche Schritte bis zur endgültigen Veröffentlichung noch anfielen. Aber, lest selbst…

Meine Motivation…

Die wenigsten wissen, dass ich „Sommer hinter Dornen“ ursprünglich für einen Wettbewerb geschrieben habe. Thema dessen war eine Märchenadaption. Da ich seit meiner Kindheit dieses Genre über alles liebe, wollte ich unbedingt mitmachen und mein Glück versuchen. Eine Idee kam mir recht schnell. Das Symbol der Dornenhecke in Dornröschen hat mich zum Nachdenken gebracht. Dornröschen an sich war nie meine liebste Märchenprinzessin, weswegen sie in meiner Novelle auch nur eine untergeordnete Rolle spielt. Stattdessen habe ich Aria: taff, willensstark und mutig. Mittels ihrer Kampfkünste soll sie Prinz Cedric hinter die verwunschene Mauer ins magische Königsschloss bringen. Zunächst sind die beiden voneinander wenig begeistert, aber um den Fluch zu brechen, müssen sie zusammenhalten.

Der Entstehungsprozess…

Regina Meißner neobooksDie größte Herausforderung beim Schreiben war eine vorgegebene Länge, die ich nicht überschreiten durfte. Normalerweise bin ich eine sehr ausschweifende Schreiberin – was man vielleicht schon an diesem kleinen Beitrag erkennt. Daher fällt es mir wahnsinnig schwer, mich kurz zu fassen. Dennoch wollte ich es versuchen. Mit Kurzgeschichten hatte ich in der Vergangenheit so meine Probleme: Meistens gingen sie nicht genug in die Tiefe und waren schlichtweg oberflächlich. Das sollte hier anders sein. Aus diesem Grund habe ich mich vor dem Schreiben viel mit der Geschichte auseinandergesetzt. Ich habe Aria, Cedric und alle anderen Charaktere konzipiert und die Welt entwickelt, in der sie sich bewegen. Hierbei war mein Freund mir eine große Hilfe, der viele Ideen beisteuern konnte. Schlussendlich musste ich unsere Gedanken noch in eine logische Reihenfolge bringen. Das Schreiben an sich hat nur wenige Wochen gedauert.

Oben genannten Wettbewerb gewann ich nicht, weswegen „Sommer hinter Dornen“ erst einmal wieder in der imaginären Schublade landete. Trotzdem ist mir die Geschichte nie aus dem Kopf gegangen. Einige Monate später habe ich sie daher erneut herausgekramt – und von meiner Designerin ein Cover gestalten lassen, das die Atmosphäre der Novelle wiedergibt. Ich wollte nicht, dass Aria und Cedric nie das Licht der Welt erblicken. Ich wollte, dass sie gelesen werden, dass man sie kennen lernt. Aus diesem Grund habe ich mich wieder an das Manuskript gesetzt, es viele Male gelesen und überarbeitet. Einige Stellen wurden gestrichen, neue kamen dazu. Dieser Prozess dauerte weitaus länger als das Schreiben selbst, aber er war nötig, um der Geschichte den letzten Schliff zu verleihen.

Im April dieses Jahres war ich fertig  – Manuskript, Cover und Klappentext schienen vorzeigbar. Mit Herzklopfen habe ich die Daten bei neobooks hochgeladen und das Ebook zum Vorbestellen in die Shops gestellt. Am 10. Mai ist es schließlich erschienen.

regina-meißnerWas soll ich sagen?

Ich bereue keineswegs, den Wettbewerb nicht gewonnen zu haben. Vielleicht bin ich sogar dankbar. Aria, Cedric und die Dornen haben in so kurzer Zeit schon so viel positives Feedback bekommen, dass ich ganz überwältigt bin. Als Autorin freue ich mich über jede Rezension, jeden Kommentar und jeden Tipp. Daher fände ich es super, wenn ihr euch an der Leserunde auf Lovelybooks (Start: 08.06.) beteiligen würdet. Ich liebe es, mit meinen Lesern ins Gespräch zu kommen.


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