Verlagsautorin und erfolgreich im Self-Publishing


Ihren Debütroman veröffentlichte Christina M. Fischer im Verlag. Ihren zweiten Roman „Dash – Fesseln des Blutes“ brachte sie im Self-Publishing über neobooks heraus. Warum sie sich für eine Veröffentlichung im Self-Publishing entschieden hat und auf welche weitere Buchprojekte ihr euch freuen dürft, verrät sie heute im Interview. Liebe Christina, stell dich doch bitte unseren Lesern kurz vor:

Vielen Dank für dieses Gespräch. 🙂

Christina M. Fischer neobooksIch heiße Christina Fischer und lebe mit meiner Familie im schönen Main Spessart. Als Kind träumte ich davon Modedesignerin zu werden. Dieser Traum änderte sich zugunsten meiner Liebe zum geschriebenen Wort. Mit dem Schreiben fing ich im Alter von vierzehn Jahren an. Ich liebe Bücher über alles, aber manchmal geht ein Buch nicht immer so aus wie man es möchte. Es liegt schon eine Ewigkeit zurück, fast zweiundzwanzig Jahre, und ich weiß auch nicht mehr was für ein Buch es gewesen ist, aber das unpassende Ende dieses sonst so großartigen Buches hat mich lange beschäftigt. Ich dachte mir dann: Wenn du willst, dass eine Geschichte so ausgeht, wie du es möchtest, musst du dich selbst dransetzen und sie schreiben. Gesagt, getan!

Heute schreibe ich als Mama eines kleinen Jungen vorwiegend abends, aber das Schreiben hat mich nicht losgelassen. Ich sehe es vielmehr als Hobby an, und ein Hobby macht riesengroßen Spaß.

Fantasy gehört zu deinen Lieblingsgenres. Auch dein Titel „Dash – Fesseln des Blutes“ hast du dem Subgenre Urban Fantasy zugeordnet. Um was geht es denn in deinem Roman?

Dash
Aufgepasst: Zurzeit läuft zu Dash auf lovelybooks eine Leserunde. Hier gehts direkt zur Leserunde: http://www.lovelybooks.de/autor/Christina-M.-Fischer/Dash-Fesseln-des-Blutes-1237187448-w/leserunde/1239198118/

Der Titel „Dash – Fesseln des Blutes“ verrät eigentlich alles. Auf den ersten Blick liest er sich so typisch vampirmäßig, vielleicht etwas kitschig, doch hinter diesem Titel steckt mehr. „Fesseln des Blutes“ hat nichts – oder nur sehr wenig – mit dem Blutsaugen eines Vampirs zu tun. Es sind Fesseln, die eine Person aufgrund ihrer Abstammung in ein ungewisses Schicksal zwängen. Ich mag keine einfachen Charaktere. Meine müssen Narben haben und aus sich herauswachsen, deswegen habe ich bei „Dash – Fesseln des Blutes“ großen Wert auf die Entwicklung meiner Hauptprotagonisten gelegt. Wer also mit einem klassischen Vamp-Chick-Lit-Roman rechnet, wird überrascht werden.

Urban Fantasy habe ich deswegen als Subgenre gewählt, da die Geschichte in unserer Welt und zu unserer Zeit spielt, aber auch andere Welten und phantastische Elemente darin vorkommen.

Was macht dir beim Schreiben am meisten Spaß?

Ich schreibe per Hand. So kann ich meine Gedanken leichter fließen lassen. Ich plotte nicht so akribisch wie die meisten Autoren. Was ich habe ist eine Grundidee, die ich während des Schreibens immer weiter ausbaue. Sogar wenn ich nicht schreibe, bin ich mit meinen Gedanken voll und ganz bei der Geschichte. Ich ertappe mich immer wieder im Alltag dabei, über die Gestaltung von Szenen nachzudenken. Viele meiner gelungensten Stücke entstanden auf diesem Weg, deswegen mag ich es nicht, alles ganz genau zu planen. Im Verlauf der Geschichte lerne ich die Welt und die darin vorkommenden Personen kennen. Ich gehöre nicht zu den faszinierenden Draufgängern, die mit wehenden Fahnen den Himalaya besteigen, oder die Welt umreisen, mein Abenteuer findet im geschriebenen Wort statt. Wenn die Geschichte fertig geschrieben und das Abenteuer erlebt wurde, kommt die richtige Arbeit, die Korrektur.Smartphone

Du hast bereits erfolgreich dein Debütroman „Dämonenbraut“ im Verlag veröffentlicht. Warum hast du dich dennoch für eine Veröffentlichung im Self-Publishing entschieden?

Ich bin mit dem Art Skript Phantastik Verlag sehr zufrieden und auch mit meiner tollen Verlegerin, die unglaublich schöne und individuelle Bücher erstellt. Meine Dämonen-Trilogie ist bei ihr in guten Händen. 🙂

Aber ein Verleger hat nur eine begrenzte Anzahl an Programmplätzen. Ich wollte nicht erneut auf Verlagssuche gehen und das Risiko haben, dass die Zusammenarbeit mit einem anderen Verlag nicht ebenso gut klappt. Zudem war ich einfach neugierig auf das Self-Publishing an sich. Man kümmert sich selbst von vorne bis hinten um sein „Buchbaby“ und hat viel mehr Möglichkeit, darüber zu bestimmen. Die Leser merken genau, ob viel Herzblut in einem Projekt steckt.
Ich denke, dass „Dash – Fesseln des Blutes“ trotz der großen Konkurrenz eine Chance hat. Die Geschichte passt in keine der klassischen Schubladen. Die weibliche Hauptfigur ist weit davon entfernt ein normales Mädchen zu sein und ihr männlicher Gegenpart ist alles, nur kein Prinz auf einem hohen Ross.

An welchem Buchprojekt arbeitest du momentan?

Die Frage ist nicht so leicht zu beantworten, da ich generell an mehreren Projekten arbeite. Derzeit schreibe ich die Fortsetzung von „Dämonenbraut“ fertig. Außerdem sitze ich an der letzten Korrektur eines Romance-Fantasy-Projekts und eines Vampirbuches. Ein nagelneues Manuskript handelt außerdem von Hexen und ihren aufbrausenden Hexenmeistern. Und ich widme mich auch „Dashs“ Nachfolgeband.  Das ist viel Arbeit, aber neben meiner Zeit als Mama, freue ich mich über jede Minute, in denen ich meinen Ideen freie Lauf lassen kann. In meinem Kopf begleiten die Figuren mich immer, egal, was ich tue.


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