Die Rezension der Woche

Schon wieder ist eine Woche vorbei und es wird wieder Zeit für die „Rezension der Woche“ – schon die zweite im Februar.

Zwei Rezensionen haben uns besonders gut gefallen – die von astamic beim Werk „Schau mir in die Augen, Kleines“ von Jana und die Bewertung von Twin Marion beim Titel „Die Mikrobe“ von Sumpfhexe. Es war also wieder eine schwierige Entscheidung. Wird das eigentlich auch mal leichter? 😉 Letztendlich haben wir uns für Twin Marions Rezension entschieden, weil sie zwar ziemlich kritisch, aber zugleich aufbauend ist.

Handlung: Twin Marion beschreibt die Handlung, die Steigerung der Spannung – und sagt gleich, was sie davon hält. Sie kritisiert, dass sie nur auf Bekanntes stößt, die Spannungssteigerung überzeugt sie nicht und sie begründet auch, warum sie nicht überzeugt ist. „Trotz der kontinuierlichen Steigerung habe ich mich nicht begeistern können, denn alles wirkt so übertrieben zusammengestückelt, gleichzeitig finde ich nichts Neues.“

Figuren: Die Figuren werden kurz skizziert. Dabei wertet die Rezensentin gleich wieder. Es wird deutlich, an welchen Stellen sie Optimierungspotential sieht. Für die Autorin sind dies gute Hinweise, die ihr bei einer Überarbeitung des Werkes sicher helfen werden.

Sprache/Duktus: Hier macht Twin Marion besonders deutlich, was ihr aufgefallen ist. Insgesamt bewertet sie den Schreibstil als flüssig, aber überzeugt ist sie nicht. Anhand von Beispielen erläutert Twin Marion, die aus ihrer Sicht kritischen Punkte. Sie erklärt ebenfalls: „(…) es wirkt so, als wollte die Autorin das alles an einer Stelle noch irgendwie unterbringen.“

Struktur: Auch hier ist Twin Marion nicht über alle Maßen begeistert. Sie macht jedoch konstruktive Vorschläge, wie die Autorin den Text umschreiben könnte.

Zusammenfassend: Die Rezensentin erklärt genau, welchen Eindruck der Text bei ihr hinterlassen hat. Für sie ist „Die Mikrobe“ weder Thriller noch Satire und genau dieses macht den Text für sie so schwer zugänglich. Sie fordert eine eindeutiges Eindordnung in ein Genre. Gleichzeitig erkennt sie aber auch das komische Talent der Autorin und gibt damit indirekt einen Hinweis in welche Richtung sich das Werk eher entwickeln sollte. Darüber hinaus hat sie eigenen Ideen, wie der Text verändert werden könnte – z.B. in Richtigung Horror-Thriller.

Liebe Twin Marion – dir ist hier wirklich eine klasse Rezension gelungen! Viel Kritik wird sachlich vermittelt und damit ist diese Rezension der Autorin bestimmt eine große Hilfe. Herzlichen Glückwunsch!


10 Gedanken zu “Die Rezension der Woche

    1. Herzlichen Dank Malu. Mir hat übrigens deine Rezension zu „Hinter der Tür“ von Sylvia Dölger sehr gefallen; ich hatte in die zweite Fassung von ihr zwar nur reingelesen, doch die erste Szene war eine deutliche Steigerung zur ersten Fassung, insofern teile ich deine Einschätzung.

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