Die Rezension der Woche ist wieder da!

Nach der Weihnachtspause ist es wieder soweit: Die „Rezension der Woche“ geht in die nächste Runde!

Dieses Mal haben wir uns für Lucys Rezension beim Titel „Das Rittersöhnchen“ von MWünsche entschieden. Auch diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen – Lucy hat sich selbst Konkurrenz gemacht mit ihrer Rezension bei Mahonys Werk „Das Leben und die Pralinenschachtel“ (hier findet Lucy für jede der Kurzgeschichten ein paar beschreibende und zugleich wertende Worte), aber auch Erhard Schümmelfeders Bewertung des Titel „Deine Seele in mir“ von susolgi2004 war eine starke Konkurrenz, u.a. weil er seiner Bewunderung so offen Ausdruck verleiht.

Aber zurück zu Siegerrezension! Warum finden wir Lucys Bewertung so gut?

Handlung: Die Handlung wird kurz und ohne wertende Worte beschrieben. Vom Inhalt wird nur das Nötigste verraten – für nachfolgende Leser bleibt der Text also spannend.

Figuren: Lucy stellt uns Daniel vor – und sie erklärt, dass ihr MWünsches Zeichnung der Figur gut gefällt. Aus ihrer Sicht erscheint Daniel „lebendig“. Wie kommt dies? „Durch die intensive Schilderung (…)“. Lucy macht klar, dass ihr die ausfürhliche Beschreibung des Helden zusagt. Auch auf die Nebenfiguren sowie die beiden irrealen Begleiter Daniels geht sie kurz ein.

Sprache/Duktus: Zunächst bewertet Lucy die Sprache des vorliegenden Textes: „Eine fließende, gut zu lesende Sprache, die zu Daniel passt.“ Aha – die Sprache passt also zur Hauptfigur. Dann geht Lucy aber noch einen Schritt weiter und vergleicht die Wortwahl und den Stil dieses Textes mit der Sprache eines anderen Werke desselben Autors. Das Ergebnis: „(…) der Autor [kann] sich stilistisch auf den erforderlichen Sprachstil eines Buches, Protagonisten oder Thema prima einstellen. In beiden Büchern des Autors ist die Sprache auffallend anders und passt jeweils hervorragend zum Hauptprotagonisten.“ Hier lobt Lucy den Autor für die geschickte Verwendung der Sprache, indem sie auf ihr Wissen aus einer vorherigen Rezension zurückgreift.

Struktur: Lucy erkennt den roten Faden im Text und kann sich daher positiv zur Struktur äußern.

Zusammenfassend: Sehr ausführlich fasst Lucy am Ende den guten Eindruck, den sie vom Werk erhalten hat, zusammen. Sie geht auf das Thema des Werkes ein, bewertet den Erkenntnisgewinn, den man durch die Lektüre erhält, setzt sich noch einmal kurz mit den einigen Stationen der Geschichte auseinander, um dann zu bekennen: Ja, diese Leseprobe hat mich neugierig gemacht! „Plötzlich ist die Leseprobe zu Ende und ich will wissen wie es weiter geht mit Daniel, denn der schwarze Vogel und das Rittersöhnchen wurden mir gerade erst vorgestellt. Sie sind das Gewürz in der Geschichte.“ Und: „Das Werk bietet kurzweiliges Lesevergnügen.“ Zum Schluss zieht Lucy ihr Fazit: „Hier wird etwas Neues geboten.“

Insgesamt kritisiert Lucy wenig in ihrer Rezension – aber wie auch, wenn man fünf Sterne und eine Empfehlung vergibt? Aber auch ihr Lob begründet sie! Das finden wir gut. Auch eine ’nur‘ lobende Rezension, kann dem Autor somit eine Hilfe sein.

Herzlichen Glückwunsch, liebe Lucy, zur ersten „Rezension der Woche“ im Jahr 2011!


2 Gedanken zu “Die Rezension der Woche ist wieder da!

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