Durch die Berliner Nacht – Interview mit Alexandra Sonnental

In ihrem Roman Zurückbleiben, bitte! fängt unsere Autorin Alexandra Sonnental die Berliner Szene und das Leben einer Single-Frau in authentischen Bildern und einer klaren Sprache ein. Heute erzählt sie uns mehr über den Entstehungsprozess.

1. Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe schon immer gerne geschrieben. Das Schreiben war ein natürlicher Prozess, der sich schon in meiner Kindheit und Jugend eingestellt hat. Alles begann mit Gedichten und irgendwann hatte ich das Bedürfnis, auch längere Geschichten zu Papier zu bringen.

2. Du hast das Buch Zurückbleiben, bitte! mit auf die Messe gegeben. Was macht dieses Buch besonders und für wen ist es die perfekte Lektüre?Buchcover Zurückbleiben, bitte! von Alexandra Sonnental

Es ist das perfekte Buch für Menschen, die sich für zeitgenössische deutsche Literatur und das urbane Leben in Berlin interessieren. Ohne zu beschönigen, thematisiere ich in dem Roman das Lebensgefühl einer Single-Frau, die sich allein durch die Berliner Nacht mit ihrer Kunstszene treiben lässt und diversen anderen einsamen Kreaturen begegnet. Der knallharte Realismus dieser Geschichte macht das Buch so besonders. Ich bringe die Dinge kurz, knackig und in allgemein verständlicher Sprache auf den Punkt. Auch wer gerne Liebes- und Erotik-Geschichten liest, kommt in dem Werk auf seine Kosten!

3. Hast du bereits andere Bücher in Planung?

Ich werde wohl als nächstes einen kafkaesken Reiseroman mit einigen (alp-)traumhaften Szenen schreiben. So ausgereift ist die Idee aber noch nicht.

4. Welche Erfahrungen hast du bei der Themenfindung, dem Schreiben und Vermarkten deines Buches gemacht? Hast du hier speziell einen Tipp für angehende Autoren?

Alexandra Sonnental

Das Thema hat sich mir ganz leicht erschlossen. Schließlich lebe ich seit Jahren in Berlin, kenne die Begebenheiten hier sehr gut und beobachte viel. So dauerte es nicht lange, bis ich den Plot mit seinen einzelnen Stationen entwickelt hatte. Das Schreiben nahm etwas mehr Zeit in Anspruch: Alles begann im Frühjahr 2015, dann wurde ich aber im Sommer auf ganz andere Weise inspiriert und entstanden ist das letzte Drittel meines Lyrik- und Prosabands Das ist Berlin, Baby! Der Roman musste ein ganzes Jahr lang ruhen, bis ich im Sommer 2016 die Muße fand, ihn zu vollenden. Mir als Autorin ohne Supporter von Verlags- und Agenturseite fällt es schwer, meine Werke so zu vermarkten, dass ein großes Publikum darauf aufmerksam werden könnte, obwohl die Story aus Zurückbleiben, bitte! durchaus für ein großes Publikum interessant wäre! Wichtig ist, sich bei Autoren-Treffen vor Ort zu zeigen und Lesungen zu organisieren. Seien die noch so klein!

 

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