Eine außergewöhnliche Pilgerreise – Interview mit Manfred Mönnich

In seinem Tagebuch-Roman Sterben kann ich immer noch beschreibt Manfred Mönnich seine Pilgerreise über den Jakobsweg und wie er sein Leben nach seiner Krebserkrankung wahrnimmt. Heute erzählt er uns mehr über die Entstehungsgeschichte.

1. Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Neben ersten Versuchen in der Schulzeit, Kurzgeschichten aufs Papier zu bringen, rückte mich meine Berufswahl – ich bin Grafik Designer – wieder in unmittelbare Nähe unterschiedlicher Textformulierungen. Entscheidend aber war die Situation, als ich das erste Mal über den Jakobsweg pilgerte.
Vermutlich auch in Abhängigkeit zu meiner vorausgegangenen Krebserkrankung verarbeitete ich die mannigfaltigen Eindrücke, die sich mir in puncto Natur und Umgebung darstellten. Aus zwei Zeilen wurden drei, vier…bis ich mich entschied, alles in Tagebuchform festzuhalten.
So bot sich mir unter anderem die Gelegenheit, auf meine überstandene Krankheit, die Therapie und die Realisierung des Wunsches, über den Jakobsweg zu pilgern, zu reflektieren.


2. Du hast das Buch Sterben kann ich immer noch mit auf die Messe gegeben. Was macht dieses Buch besonders und für wen ist es die perfekte Lektüre?

Buchcover Sterben kann ich immer noch von Manfred MönnichDas Besondere an diesem Buch ist meiner Einschätzung nach, dem Leser zu vermitteln, dass sich schwere Erkrankungen und die Umsetzung persönlicher Ziele und Wünsche nicht ausschließen, dass es neben der Diagnose noch Vieles gibt, um das es sich zu kämpfen lohnt, da ich aus Erfahrung sagen kann, dass sich die Wahrnehmungsfähigkeit verändert.
Bevor ich mit dem Schreiben begann, machte ich mir keine Gedanken über eine „perfekte“ Zielgruppe.
Auch aktuell bin ich der Ansicht, dass dieses Buch jeder lesen kann und sollte, der sich für das Pilgern interessiert, der möglicherweise in einer Krise steckt, weil er erkrankt ist oder war, aber auch Menschen, die einfach wissen möchten, wie jemand mit der Diagnose Krebs umgeht bzw. was er damit/daraus macht oder gemacht hat.

3. Hast du bereits andere Bücher in Planung?
Ja. Zurzeit schreibe ich an einem Fantasy-Thriller, also ein völlig anderes Genre.
Es ist spannend, ein spannendes Buch zu schreiben.

4. Welche Erfahrungen hast du bei der Themenfindung, dem Schreiben und vermarkten deines Buches gemacht? Hast du hier speziell einen Tipp für angehende Autoren?
Meine Erkrankung und mein Wunsch zu pilgern gaben das Thema vor.
Bei der Vermarktung fühlte ich mich tatsächlich etwas eingeschränkt, da ich mein Produkt zunächst ausschließlich als E-Book anbieten konnte, allerdings eröffnet die Papierform ganz andere Möglichkeiten. Hier sehe ich echtes Potenzial.
Da ich mich selbst in der Anfängerphase befinde, gibt es tatsächlich keinen produktiven Tipp, den ich momentan weitergeben könnte.
Wie ich bereits sagte, erwarte ich ein ganz anderes Spektrum an Vermarktungsmöglichkeiten, wenn ich ein Buch „in der Hand“ habe, das ich anbieten kann.

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