Schon gesehen? Schreibtipp von Markus Heitz

Genres wie Horror, Phantastik und Space-Fiction gehören zu seinen Steckenpferden. Mit der Bestsellerserie um „Die Zwerge“ gelang dem Saarländer der nationale und internationale Durchbruch. Insgesamt veröffentlichte er schon mehr als 40 Bücher, doch seine Ideen gehen ihm noch längst nicht aus. Wir freuen uns, dass uns Markus Heitz einen ganz besonderen Schreibtipp verraten hat.

Warum man keine Angst vor der eigenen Idee haben darf

Schreibt man an einer Kurzgeschichte oder einem Roman, an einem Drehbuch oder einem anderen erzählenden Text, kommt irgendwann die schlagartige Erkenntnis: „Mist, das klingt wie …“
Exakt.
Dann setzt Entsetzen ein, die Zweifel kommen angesprungen und werfen sich auf die geschriebenen Zeilen.

Mein Tipp: Seid anders. DAS ist der Trick!

Glaubt an eure Geschichte und überlegt, was ihr an der bekannten Story so deichseln könnt, dass es die Leserschaft überrascht. Es darf ruhig vertraut sein, aber es braucht den Kniff, wie beim Kochen eines Gerichts, das alle kennen – und dann gibt ein neuer Koch ein Gewürz daran, das keiner vorher nutzte, und BÄMM! Und wer mag, kann auch weiter kochen wie immer. Es wird auch gegessen werden, nur zum Trost. Schnitzel geht immer.
Nehmen wir meine ZWERGE-Reihe. Sicherlich gab es dieses muntere Völkchen seit Dekaden in der Fantasy – und dann wurden sie ins Zentrum gestellt, dienten nicht mehr als Sidekick. Das brachte den Kleinen einen großen Sack Fans, für die ich sehr dankbar bin. Aber was die Zwerge alles erleben, ist wiederum sehr klassisch, folgt im Kern den Gesetzen der Heldenreise und dem klassischen Aufbau von Erzählungen: Einleitung, Höhepunkt, Schluss.
Nehmen wir überaus erfolgreiche Ermittlerromane, was man gefühlt 100 Mal gelesen hat – und plötzlich wird aber ein Tier der Kommissar, das einen Mord aufklärt, wie in Leonie Swanns »Glennkill« und »Garou«.
Liebesgeschichten – wieder könnte man sagen: LAAAAANGWEILIG! Aber die Gattung Romance ist erfolgreich wie nie. Warum? Was gibt es Neues bei den Beziehungen?
Richtig: nichts!

koboauraIhr möchtet noch mehr von dem Autor lesen? Kein Problem, den ganzen Beitrag findet ihr hier.

Und das Beste zum Schluss: Macht noch bis zum 16.12. bei unserem Fantasy-Winter mit und gewinnt einen handsignierten Kobo aura von Markus Heitz.

Wir drücken euch die Daumen!


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