Anderthalb Jahre von der Idee bis zur Veröffentlichung – Eva Pattum im Interview

CoverDein magischer Debütroman „Madame Flavicaus zauberhafter Punsch“ wurde direkt zum Monatsfavoriten im Oktober gekürt, herzlichen Glückwunsch! Wie lange hast du an dem Buch gearbeitet?

Erst einmal herzlichen Dank für die Auswahl meines Buches. An „Madame Flavicaus zauberhafter Punsch“ habe ich ein gutes Jahr geschrieben. Danach haben meine Familie und Freunde das Manuskript gelesen und mir wertvolle Rückmeldungen gegeben, die in die Geschichte noch eingeflossen sind. Von der Idee bis zur Veröffentlichung des Buches dauerte es insgesamt anderthalb Jahre.

Was bedeutet das Schreiben für dich?

Schreiben ist für mich eine wunderschöne Art, mich mitzuteilen. Meine Leser möchte ich in das Leben meiner Figuren entführen und sie einladen, die Dinge mit deren Augen zu sehen.
Das heißt auch, dass Schreiben für mich ein ständiges Üben und Ausprobieren ist. Ich spiele unterschiedliche Handlungsverläufe so lange durch, bis die Geschichte für mich stimmig ist. Oder ich feile lange an einem Satz, bis ich denke, er passt. Schließlich soll die Geschichte in der Phantasie des Lesers lebendig werden können.
Bei „Madame Flavicaus zauberhafter Punsch“ hatte ich von Beginn an ein klares Bild der Geschehnisse vor Augen. Manches Kapitel schrieb sich wie von alleine. So ein Zustand macht mich, neben vielen anderen Dingen auch, glücklich.

Der Roman beginnt mit einer ganz alltäglichen Szene. Wie würdest du das Leben deiner Protagonistin beschreiben?

Madame Flavicaus lebt in bescheidenen Verhältnissen. Ihre Arbeit und ihr Umfeld lassen auf den ersten Blick vermuten, dass sie zu denjenigen gehört, mit denen es das Leben nicht so gut meint. Aber Madame Flavicaus sieht es anders, und das ist das Entscheidende. Sie richtet ihre Aufmerksamkeit auf die kleinen Freuden des Alltags und kann sie vollen Herzes genießen. Als ihr Leben schlagartig durcheinandergewirbelt wird, verliert sie kurzzeitig den Halt. Trotzdem weiß sie, was sie braucht, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen und ist offen dafür, dass sich alles wieder zum Guten wenden kann.

An deinem Werk fällt einem als erstes dein bezauberndes Cover auf. Was sollte ein gutes Cover deiner Meinung nach auszeichnen?

Oh, Danke. Von einem guten Cover erwarte ich, dass es zusammen mit dem Titel die Kernaussage des Buches vermittelt. Die Leser sollten auf den ersten Blick sehen, was sie erwartet. Handelt es sich beispielsweise um einen Krimi, eine Liebesgeschichte oder ein Märchen? Die Verpackung muss zum Inhalt passen.
Dazu gehört es meiner Meinung nach, dass die „Pflicht“ stimmt, also das technische Gerüst. Sind die einzelnen Elemente auf dem Cover so angeordnet, dass sie mit dem Auge gut lesbar und erfassbar sind, passt der Stil zum Inhalt, wird das Auge zum Verweilen eingeladen … so etwas alles.
Erst dann kann die „Kür“ folgen. Ein richtig gutes Cover schafft es, in mir genau die Stimmungen auszulösen, die sich später beim Lesen wie ein roter Faden durch das Buch ziehen.

Zum Roman


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