Neben der Familie zum fertigen Roman: Eileen Schlüter im Interview

Wir gratulieren dir zur Wahl deines romantischen Romans „Geliebte Nanny“ zum Monatsfavoriten im Oktober. Woher hast du die Inspiration für deine Geschichte genommen?

CoverDie Geschichte von meiner „geliebten Nanny“ ist mir eines Nachts, als ich mal wieder nicht schlafen konnte, eingefallen. Ich hatte vorher eine andere Geschichte geschrieben und hatte überlegt, ob sich eine Fortsetzung ergeben würde. In dieser imaginären Fortsetzung sollte eine kleine Szene vorkommen, in der sich die Protagonistin mit einem Kopftuch und verhüllenden Kleidern tarnt, um ihren Ehemann  zu observieren. Das wurde letztendlich so umfangreich (sponn sich sozusagen immer weiter zu etwas „Eigenem“) und passte dann irgendwie nicht mehr in die ursprüngliche Geschichte, sodass ich kurzerhand einen komplett neuen Roman mit diesem Thema geschrieben habe.

Die Inspiration für „Geliebte Nanny“ stammt eigentlich aus dem täglichen Leben. Gerade mit Kindern ist es so kunterbunt, chaotisch, lustig aber auch aufreibend, –auf jeden Fall gibt es genügend „Material“, das man ohne Weiteres in einem Roman unterbringen kann. Ich schreibe zwar romantische Komödien, Chick-Lit usw…, wollte aber auch einen ernsthaften Aspekt in meine Geschichte einbringen. Viele aktuelle Themen bieten ja genug „Stoff“. Oft hört man von Fremdenfeindlichkeit, Integrationsproblemen, und Parallelgesellschaften und auch Debatten über Kopftücher sind allgegenwärtig. Diese Leitgedanken wollte ich mit einbringen, aber trotzdem nicht allzu politisch / gesellschaftskritisch klingen.

Gibt es Autoren oder Romane, die du besonders bewunderst?

Ich mag besonders Sophie Kinsella, Ildiko von Kürthy und Kerstin Gier. Aber auch Romane von Sebastian Fitzek lese ich ab und zu. Ich habe so viele Lieblingsromane aus verschiedenen Genres, die kann ich leider nicht alle aufzählen.

Du hast eine eigene Familie und sicher einen vollgestopften Terminkalender. Wo und wann findest du die Gelegenheit, um trotzdem auch zu schreiben?

Die beste/produktivste  Zeit zum Schreiben ist abends/ nachts. Oft habe ich ganze Nächte damit verbracht. Leider wird es zunehmend schwieriger, je älter die Kinder (und ich auch) werden und auch neben der Arbeit ist es anstrengend. Ideen/Geistesblitze habe ich ständig, nur fehlt mir meistens die Zeit, sie alle umzusetzen. 1-2 Stunden reichen leider nicht aus, um mich in die Materie hineinzuversetzen, ich brauche manchmal 8 bis 10 Stunden am Stück, um wirklich zu fühlen was ich schreiben will, erst dann “fluppt“ es so richtig.

Auf neobooks hast du bereits begeisterte Leserstimmen sammeln können. Wie wichtig ist dir das Feedback deiner Leser?

Erst einmal freue ich mich wahnsinnig, dass ich plötzlich so viele neue Leser habe! Das hat mich echt umgehauen. Das Feedback meiner Leser ist mir sehr wichtig, schließlich habe ich die Geschichten ja geschrieben, damit sie gelesen werden und die Leser  sich natürlich auch gut unterhalten fühlen. Wenn eine meiner Geschichten dies geschafft hat (was mich in erster Linie natürlich wahnsinnig freut), möchte ich das natürlich auch wissen, um an die Nächste ähnlich heranzugehen. Genauso ist es auch mit der Kritik, wenn man gar nicht weiß, was den Leser stört oder was er nicht gut fand, kann man in Zukunft  nichts anders bzw. besser machen.  Ich versuche natürlich, die konstruktiven kritischen Aspekte in neuen Geschichten zu berücksichtigen, auch wenn ich weiß, dass Geschmäcker verschieden sind und man nie alle Leser zufriedenstellen kann.

 

 

 


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