Über The BossHoss zum eigenen Roman

Jara Thomas neobooksJara Thomas, Jahrgang 1964, ist, seit sie lesen kann, in ihre Bücher eingetaucht und darin versunken. WOLF CALL ist ihr erster Roman den sie veröffentlicht. Heute verrät die Autorin uns, wie sie es geschafft hat, auf ihren tollen Fantasy Roman aufmerksam zu machen. Außerdem welche Tipps sie noch Unentschlossenen für die erste Veröffentlichung mit an die Hand gibt…

Wie bist du auf die Idee deiner Geschichte “Wolf Call” gekommen? Um was geht es denn in deinem Roman?

Wolf Call neobooksSommer 2013. Beim Rückweg von der Arbeit musste ich wegen einer Baustelle über die kleineren Landwirtschaftswege nach Hause fahren. Super Wetter und ich habe laut (sehr laut) Musik gehört. Einige Stücke waren von The BossHoss und als „Wolf Call“ lief, war da irgendetwas, das bei mir was angetriggert hat und mich nicht wieder losließ.

Es geht um eine Geschichte, die im „Hier und Jetzt“ spielt – wenn man glauben kann, dass der nette Herr von nebenan vielleicht ein Werwolf sein könnte. 😉 Charlotta (31 Jahre, Krankenschwester und steht mit beiden Beinen im Leben) und sie ist ganz sicher nicht die Frau, die glaubt, dass der nette Herr von nebenan ein Gestaltwandler sein könnte. Deshalb hat Rob (29 Jahre, Fotograf und Journalist), der nun mal aus einem Dorf kommt, in dem Gestaltwandler (nicht nur Wölfe) und Menschen mit anderen Gaben, wie der Telekinese, leben, es furchtbar schwer, sie davon zu überzeugen, dass es doch etwas gibt, das die Wissenschaft nicht beweisen kann…

Schreibst du stundenlang zu Hause an deinem PC, oder lieber häppchenweise irgendwo in einem netten Kaffee?

Bevor ich meinen ersten PC hatte, habe ich auch schon Geschichten geschrieben und das ging komischerweise nur, wenn ich eine fest gebundene DIN A 5- Kladde hatte und auch nur mit einem klassischen Tintenfüllfederhalter. (Ich schreibe auch heute noch fast ausschließlich mit dem Füller und kaum mit Kugelschreibern.) Dann gab’s den
ersten PC und da ich recht schnell mit zehn Fingern tippe, kommen endlich meine Finger annähernd mit den Gedanken mit. Vorher hatte ich die Hälfte schon wieder vergessen, wenn ich handschriftlich den Satz beendet hatte. Jara ThomasWenn es mich packt, dann setze ich mich an meinen PC und tippe, bis die Augen brennen und die Wirbelsäule protestiert.

Allerdings habe ich oft unterwegs irgendwo eine Idee, die dann auch schon mal auf einer Serviette, auf der Rückseite eines Kassenbons oder im „Notizblock“ meines Smartphones landen. Ich habe auch während eines Urlaubs irgendwo unter einem Sonnenschirm gesessen und auf meinem iPad weitergeschrieben weil mich die Umgebung und die Menschen dort inspiriert haben.

Schon bei deinem Cover kann man erahnen, dass es sich hier um einen Fantasy Titel handelt. Wie bist du auf die ansprechende Coveridee gekommen?

Es gibt von der Gruppe „One Republic“ das Album „Native“. Ich hatte es mir gekauft, nachdem „Love runs out“ 2014 bei der Fußball-WM so oft gespielt wurde. Auf dem Cover sind mehrere Tierköpfe zu sehen, die zu einem Bild miteinander verschmolzen sind. Da ich nun wusste, dass es neben den Wölfen eben auch noch Menschen in Robs Dorf gibt, die sich in Eulen und Raben wandeln können, hatte ich die Idee, das so ähnlich gestalten zu lassen. Dann gehört klassischerweise der Mond sowohl zu Werwölfen als auch zu den Eulen und schließlich musste auch das große Waldgebiet, in dem Robs Dorf liegt, noch seinen Platz finden. Und nachdem wir uns nach einigen Diskussionen geeinigt hatten, was „typisch“ für ein Fantasy-Cover ist, hat der Grafik-Designer, an den ich mich gewandt habe, einen zweiten Schwung mit Vorschlägen gefertigt, von denen mich dieses sofort berührt hat und ich wusste: DAS IST ES!

Du hast dein Buch im Januar über neobooks veröffentlicht. Seitdem konntest du schon tolle Erfolge erzielen. Wie hast du es geschafft, dass die Leser auf dein Buch aufmerksam werden?

Das, muss ich gestehen, war etwas schwierig für mich, weilich bislang mit den sozialen Medien wie Facebook, Blogs & Co. nicht viel zu tun hatte. Und dann hatte ich das unsagbare Glück, dass ich schon wenige Tage nach Veröffentlichung die Freundschaftsanfragen von total netten Frauen aus zwei oder sogar drei verschiedenen Bücherforen angenommen habe und die mir angeboten haben, WOLF CALL auf ihrer Seite zu posten. Danach gingen die Verkaufszahlen spürbar in die Höhe.

Welchen Tipp kannst du noch unerfahrenen Autoren für die erste Veröffentlichung geben?

Mein wichtigster Tipp ist: Traut Euch!!!

Ursprünglich hatte ich nicht vor, irgendetwas von dem, was ich geschrieben habe, zu veröffentlichen. Auch als mein Mann mich gedrängt hat es zu tun, weil ihm WOLF CALL so gut gefallen hat, war das für mich keine Option (schließlich musste er es gut finden, damit ich mich nicht von ihm scheiden lasse ;-)). Als dann positive Rückmeldungen von Freunden kamen und schließlich fast zeitgleich bei Neobooks ein Fantasy-Indie-Autoren-Wettbewerb ausgelobt war, der mich zwang, mich bis zu einem bestimmten Datum zu entscheiden, habe ich bei der Covergestaltung aber auch bei der Überarbeitung Druck gemacht. Plötzlich konnte ich nicht mehr zurück – was sich als großes Glück herausstellte!neobooks

Auf was dürfen sich deine Leser als nächstes freuen?

Auf WOLF CALL – Buch Zwei.  Das Grundgerüst steht schon und ich rechne damit, dass es im Sommer oder spätestens im Herbst 2016 das Licht der Welt erblicken kann.

Und darauf freuen wir uns bei neobooks mindestens genauso!:) Wir danken unserer Autorin Jara Thomas ganz herzlich für das tolle Interview!


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