Dinah Doemer über ihre Leidenschaft zum Schreiben

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Die Journalistin Uli Aechtner schreibt bereits seit Jahren erfolgreich Krimis. Vor einem Monat veröffentlichte sie den Roman »Fashionkill« unter dem Pseudonym Dinah Doemer bei neobooks. Was die Autorin am Selfpublishing schätzt und wie es ihr gelingt immer neue Ideen zu entwickeln, könnt ihr in unserem Interview erfahren.

Liebe Dinah,

dein neuestes Buch »Fashionkill« wurde bei neobooks zum Buch des Monats gekürt. Was ist das für ein Gefühl?

Es hat mich total gefreut, dass Fashionkill so rasch zum Buch des Monats gekürt wurde. Es ist einfach toll, mich bei neobooks einzuloggen und gleich meinen Titel aufleuchten zu sehen!

»Fashionkill« behandelt Themen aus der Modewelt und spielt in verschiedenen Fashion   Metropolen. Wie bist du auf die Idee gekommen, daraus einen Krimi zu machen?

Ganz ehrlich? Ich wollte ein Buch schreiben, an dem viele Leserinnen Freude haben. Daher habe ich überlegt: Für welche Themen interessieren sich fast alle Frauen? In welche Städte würden meine Leserinnen wohl gern virtuell reisen? Welcher Beruf ist für viele junge Frauen spannend? Sehr schnell stand »Mode, Models, Paris« auf meinem Zettel. Da ich schon einmal fast ein Jahr in Paris gelebt habe und auch schon auf einer High-Fashion-Schau war, ergab sich der Rest fast von selbst. Ich habe dann trotzdem noch sehr viel für den Roman recherchiert, und ich war auch noch einmal auf einer Modeausstellung in Paris, damit alles stimmte.

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Du hast bereits mehrere Romane bei verschiedenen Verlagen veröffentlicht. Ist »Fashionkill« dein erstes Buch im Selfpublishing? Warum hast du dich für eine Veröffentlichung bei neobooks entschieden?

Fashionkill wollte mein aktueller Verlag nicht mit mir machen, weil er ein Regio-Verlag ist. Eine befreundete Kollegin gab mir den Tipp, das Manu bei neobooks einzustellen. Ich fand die Idee gleich toll. Nirgendwo sonst kann man in den eigenen Text immer wieder eingreifen und etwas verbessern, wenn er schon veröffentlicht ist. Ich habe das jetzt noch nicht gemacht, weil ich erst noch weitere Leserstimmen sammeln will. Aber vor allem in dem Zusammenspiel mit Lovelybooks kann ich die Reaktionen meiner Leser nun ganz genau testen und sehen, was ihnen gefällt und was sie noch stört. Es ist eine Art »work in progress«, und falls jemals ein Verlag das Buch übernimmt, hat es schon eine Testphase hinter sich.

Bücher zu schreiben ist manchmal ganz schön anstrengend. Woher nimmst du dir immer wieder die Motivation und das nötige Durchhaltevermögen? Hast du einen persönlichen Schreibtipp für andere Selfpublisher?

Dazu fällt mir nur ein Wort ein: Leidenschaft! Wer leidenschaftlich gern Geschichten liest und erzählt, wer leidenschaftlich gern schreibt – der sollte seine Leidenschaft auf die Suche nach seinen Lesern übertragen. Denn am Ende ist es der Leser, der das Buch »macht«!

Alle deine bisherigen Bücher sind Krimis. Möchtest du dem Genre treubleiben oder können wir vielleicht auch mal eine heitere Liebesgeschichte von dir erwarten?

Dem Krimi werde ich wohl treu bleiben, der gehört einfach zu mir. Aber was ist ein Krimi ohne Liebesgeschichte? Meine Protagonisten Julia, Marie und Marek aus Fashionkill haben zum Beispiel ein aufregendes Dreierverhältnis. Und eine heitere Liebesgeschichte? Na, warum sollte die nicht auch einmal in einen Krimi passen?

 

Cover_978-3-7380-4612-0»Fashionkill« ist das aktuelle Buch von Dinah Doemer. Wir bedanken uns bei ihr für das nette Interview.

 


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