Auf der Zielgeraden des NaNoWriMo

 

street-238458_960_720Der letzte Freitag im November, der letzte Freitag des NaNoWriMo und der letzte Freitag, an dem ihr unsere neobooks-Motivationsworte lesen könnt. Daher freuen wir uns nochmal ganz besonders auf unseren heutigen NeoMoWo – diesmal von Regina Meißner, Autorin der Fantasy-Reihe Seductio.

Der November ist beinahe geschafft – nur noch wenige Tage trennen euch von dem Gefühl, ein eigenes Buch in einem Monat geschrieben zu haben! Ein paar von euch sind vielleicht schon so weit, andere schreiben noch fleißig und der Rest hat vielleicht bereits die Hoffnung aufgegeben. Aber genau das ist nicht nötig! Selbst wenn ihr noch nicht viel zu Papier gebracht habt, bringt es nichts, jetzt aufzugeben. Jeder neue Tag, an dem man schreiben darf, ist ein Geschenk und letztlich zählt jedes Wort. Selbst wenn man am Ende die 50.000 nicht schafft, gelingt es vielleicht trotzdem, kleine Ziele zu erreichen. Vielleicht habt ihr eine Schreibblockade besiegt, vielleicht ein schwieriges Kapitel beendet oder ihr habt endlich die zündende Idee, wie ihr einen Konflikt am Ende der Geschichte lösen könnt. All das zählt unheimlich viel – denn eigentlich geht es beim Nanowrimo nur darum: Dass ihr lernt, dauerhaft zu schreiben. Dass eure Geschichte, eure Ideen ständig bei euch sind und ihr nicht aufgebt. Jedes Wort bringt euch näher ans Ziel, daher ist es so wichtig, dass ihr zumindest ein paar täglich schreibt.

Dieses Jahr bin ich beim Nanowrimo leider nicht dabei, aber ich habe es in 2014 erstmals gewagt. Noch vor Ablauf der Zeit hatte ich die 50.000 Wörter geschrieben – ein Roman war damit nicht fertig gestellt, aber ich hatte meinem Buch einen großen Teil Handlung geschenkt. Anfangs war es Überwindung für mich, jeden Tag regelmäßig zu schreiben, aber der Nanowrimo hat mir gezeigt, dass es eigentlich genau das ist, was ich haben wollte: Das Gefühl, jeden Tag das tun zu dürfen, was ich tun möchte. Ich erinnere mich daran, dass ich in der ersten Woche schon so viel geschrieben habe, dass mein Puffer für viele Tage ausreichte. Je mehr Zeit man mit seiner Geschichte verbringt, desto spannender und interessanter wird sie für einen selbst.

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Das Gefühl, es geschafft zu haben, ist überwältigend. Ich war damals wahnsinnig stolz auf mich. Am Anfang des Monats kamen mir 50.000 wie ein unüberwindbares Hindernis vor, aber schon nach einer Woche merkte ich, dass ich es wirklich schaffen konnte, wenn ich mir nur genügend Mühe gab. Wenn ich feste Schreibzeiten hatte, an meiner Disziplin arbeitete und im Voraus plante, was ich schreiben wollte.

Lange Rede, kurzer Sinn: Gebt so kurz vor dem Ende nicht auf. Motiviert euch noch einmal und setzt euch an die Geschichte. Legt notfalls Nachtschichten ein – das habe ich letztes Jahr beinahe täglich gemacht. Habt immer das Ziel vor Augen – und wenn ihr es geschafft habt, dürft ihr euern Sieg auskosten!

Nächstes Jahr bin ich sicher auch wieder mit dabei und schon jetzt freue ich mich auf viele, schreibintensive Tage.

Eure Regina Meißner


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