Das LitCamp Heidelberg – ein Muss für Autoren?

Ausnahmsweise beantworten wir die Ausgangsfrage gleich zu Beginn: Natürlich ist es kein Muss, zu dieser Veranstaltung zu gehen. Aber wir waren so begeistert, dass wir jedem, der sich für Bücher interessiert, nur empfehlen können,  es einmal auszuprobieren. Es gibt viele Gründe, weshalb es gerade für dich als Autor eine gewinnbringende Erfahrung sein kann, am Litcamp teilzunehmen (das gilt natürlich auch für alle anderen Buchliebhaber).

Was ist das Litcamp Heidelberg?
Zunächst ein kurzer Überblick darüber, was dich dort erwartet: Das Litcamp Heidelberg ist ein Barcamp. Das ist eine Art Konferenz, nur dass die Veranstaltungen spontan geplant werden. Zu Beginn des Camps stellt jeder vor, welche Session sie/er gerne halten würde. Ob Vortrag, Workshop oder Diskussionsrunde – alles ist möglich. Es sollte aber natürlich etwas mit dem Thema zu tun haben, also in irgendeiner Weise mit Literatur. Je nachdem, welches Interesse bei den Teilnehmern besteht, wird dann ein Zeitplan erstellt.

Und deshalb hat uns das LitCamp so gut gefallen:

Atmosphäre
Du tauchst in eine andere Welt ein. Kaum betrittst du die Location, befindest du dich inmitten vieler Gleichgesinnter, die sich alle für dasselbe Thema interessieren wie du. Daher fällt es dir leicht, dich zurechtzufinden. Gesprächspartner und –themen ergeben sich fast automatisch, es herrscht von Anfang an ein freundliches und respektvolles Klima. Alle wollen sich kennenlernen oder sich unterhalten, niemand will dir etwas verkaufen – überhaupt nicht zu vergleichen mit dem hektischen Messeklima.

Netzwerken
Das Event ist perfekt geeignet, um dein Netzwerk zu erweitern. Du verbringst zwei Tage mit gesprächsfreudigen Menschen, die alle so ähnlich „ticken“ wie du. Du bist schüchtern? Auch das ist kein Problem! Du kannst dich mit den anderen erstmal vorsichtig auf Twitter annähern. Wir empfehlen dir aber, den direkten Kontakt zu suchen. Trau dich!, lautet die Devise. Und die gilt übrigens für alle Veranstaltungen.

Themenspektrum
Das Spektrum ist breit gefächert. Es darf über alles diskutiert werden, was die Welt der Literatur bewegt. Damit du einen Eindruck davon bekommst, wie vielfältig die Themen sind, haben wir beispielhaft ein paar Sessions aufgelistet:

  • Der kreative Prozess – von Musen & Inspiration
  • Content-Strategien für AutorInnen
  • Wie mutig sind Verlage noch?
  • Gendermarketing – Hass, Liebe, Warum?
  • Plotten im Stile der TV-Serien
  • Phantastischer Weltenbau
  • SEO für Blogs
  • Wie können wir kreativer bloggen?
  • Instagramm für AutorInnen

Welche Sessions du letztendlich besuchst, entscheidest du spontan. Natürlich kannst du auch jederzeit den Raum wechseln, falls du mit einem Thema doch nichts anfangen kannst. Und falls es das Thema, das dich brennend interessiert, nicht gibt? Dann hältst du die Session einfach selbst 🙂

Diskussionskultur
Positiv hervorheben möchten wir, dass die Diskussionen auf hohem Niveau geführt worden sind – zumindest diejenigen, die wir verfolgt haben. Es wurde – so, wie von den Veranstaltern gefordert – auf Augenhöhe miteinander gesprochen. Die Leute haben sich ausreden lassen und sind sachlich geblieben.

 

Über den Tellerrand schauen
Auf dem Litcamp wirst du viel über Themen lernen, mit denen du dich vorher wenig beschäftigt hast. Oder du triffst auf dir vertraute Themen, lernst aber andere Sichtweisen darauf kennen. Beides ist sehr wertvoll. Das Besondere an der Veranstaltung ist, dass neben Autoren auch Lektoren, Blogger, Buchhändler, Schreibcoaches und viele weitere Menschen aus der Branche herumlaufen. Du lernst also viele neue Aspekte der Bücherwelt kennenlernen und bekommst einen besseren Überblick über die Branche.

Alle Fotos aus diesem Beitrag stammen von Valentin Bachem, lizensiert unter CC-BY-SA 3.0
 

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