Schreiben – ein ganz besonderes Highlight

shu_m35_Eugenio Marongiu_179397119Unter dem Künstlername Paul Steinbeck erschien im April sein Erstlingswerk „Der Flug des Zitronenfalters“. Vor allem historische Kontexte gehören zu dem Markenzeichen des Autors. Warum sein jetziges Werk allerdings im Jahr 2098 spielt und woher er die Inspiration seiner Texte nimmt, verrät er euch heute in unserem neobooks Interview. 

Erzähl uns doch etwas über dich als Autor. Woher nimmst du die Inspiration für deine Texte? Hast du besondere Orte, an denen du gerne schreibst?

Die Ideen zu den Geschichten entstehen zumeist im Gespräch mit Menschen in meiner Umwelt und durch besondere Geschehnisse in unserem Alltag. Sie „stehen“ plötzlich vor einem und entwickeln sich dann im Laufe der folgenden Tage zu einer vollständigen Geschichte. Es ist mir auch sehr schnell klar, welche Botschaft ich mit meinen Werken zum Ausdruck bringen will.

Schreiben kann ich tatsächlich an jedem Ort. Dann versinke ich in die Geschichte und kann mich voll darauf konzentrieren. Vorlieben habe ich für lange Zugfahrten. Sie können enorm inspirieren.

Und wenn du nicht gerade schreibst? Welche Hobbys verfolgst du jenseits der Bücherwelt?

Ich betreibe sehr viel Sport. Bewegung auf dem Rad, den Skates, den Skiern oder auf dem Wasser macht den Kopf frei. Gerne verbringe ich auch die wenige mir verbleibende Zeit mit guten Freunden.Paul Steinbeck neobooks

Historische Kontexte sind das Markenzeichen deiner Texte, wie du selbst sagst. Nun spielt der „Flug des Zitronenfalters“ aber im Jahr 2098. Finden die Leser trotzdem entsprechende Andeutungen darin? Oder hast du hier einen anderen Schwerpunkt gesetzt?

Es ist für mich tatsächlich ein historisches Buch. Die heutige Welt und nahe Zukunft werden aus einer zeitlichen Distanz von gut 80 Jahren betrachtet und bewertet.

Flug des Zitronenfaltersm neobooksUnd ich wäre kein Historiker, hätte ich nicht einige Parallelen gezogen zu historischen Begebenheiten, die es tatsächlich in unserer Geschichte gab. Beispielsweise unser Oberst Mayer und die Wirkung der Ausstrahlung seiner Aufnahmen. Der aufmerksame Leser wird erkennen, welch historisches Ereignis hier Pate gestanden hat. In dieser Form finden sich einige wichtige Begebenheiten im Buch wieder. Denn, schon unser ehemaliger Bundespräsident Richard von Weizsäcker sagte einst: „Wer die Geschichte nicht kennt, ist dazu verdammt, sie noch einmal zu erleben.“

 

„Ein Schmetterling, der einen Orkan auslöst“ – im positiven Sinn erhofft sich das ein Autor auch von seinen Büchern. Wie entfachst du einen Sturm unter den Lesern und machst auf deine Bücher aufmerksam?

Es sind die feinen und anfangs unmerklichen Geschehnisse, die im Buch zu Veränderungen führen. Die Botschaften drängen sich nicht auf, bieten sich lediglich an. Es soll zum Nachdenken anregen, es soll helfen, uns und unsere Gegenwart zu reflektieren. Und das auf unterhaltsame und kurzweilige Weise. Diese Geschichte soll zeigen, dass man auch als Einzelperson im Kleinen wirken kann und damit große Effekte erzielt. Ich habe zahlreiche Biographien hierzu sammeln dürfen.

Was war bisher dein größtes Highlight als Autor?

Vor genau 10 Jahren mein erstes eigenes Buch in den Händen zu halten. Nicht unter diesem Autorennamen zwar, aber mit großem Stolz.Dann durfte ich in den ganzen Jahren immer wieder erleben, wie ganze Passagen meiner Texte in verschiedenen Publikationen und Reden zitiert wurden. Das gibt ein gutes Gefühl.

Zu Schreiben ist für mich von Tag zu Tag immer wieder ein besonderes Highlight.


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