7 Tipps zum Korrektorat

Einer der wichtigsten Schritte vor der Veröffentlichung eines Buchs ist das Korrekturlesen.

Damit dein Korrektorat gründlich und professionell über die Bühne geht,
haben wir hier 7 Tipps für dich:

1) Nutze die Rechtschreibprüfung in deinem Textverarbeitungsprogramm

Eine der besten Erfindungen der Neuzeit ist die Rechtschreib- und Grammatikprüfung in Textverarbeitungsprogrammen. Sie hilft dir schon während des Schreibprozesses grobe Tippfehler auszubessern und mit der Zusatzfunktion „Suchen und Ersetzen“ kann man auch bequem nach doppelten Leerzeichen suchen.

2) Arbeite mit Papierausdrucken

Nachdem die gröbsten Schnitzer mit Hilfe von moderner Technik ausgemerzt wurden, heißt es nun Abstand von der digitalen Version zu nehmen. Langes Lesen am Bildschirm lässt irgendwann deinen Blick verschwimmen. Ein Ausdruck deines Textes entspannt deine Augen und du entwickelst einen neuen Blick.

3) Nimm dir Zeit

Das Korrekturlesen dauert immer länger, als man denkt. Ausreichend Pausen nach ca. 40 Minuten sind dabei nicht nur für die Augen, sondern auch für die Konzentration ein unbedingtes MUSS.

4) Korrigiere nicht allein

Irgendwann entwickelt sich bei jedem Autor ein gewisser Tunnelblick. Dabei fallen zum Beispiel Tippfehler in Namen gar nicht mehr auf. Die eigenen Augen spielen einem einen Streich und im Kopf landet automatisch die richtige Information, obwohl sie falsch auf dem Papier steht. Daher solltest du deinen Text noch mindestens einem, besser noch zwei weiteren Mitkorrektoren geben.

5) Achte pro Durchgang nur auf ein bis zwei Aspekte

Beim Korrektorat geht es nicht nur darum, die Rechtschreibung zu überprüfen. Auch überflüssige Leerzeilen, falsche Satzzeichen und die einheitliche Formatierung müssen unter Anderem beachtet werden. Nimm dir bei jedem Durchgang nur einen oder höchstens zwei der Aspekte vor, damit du nichts vergisst oder übersiehst.

6) Nimm Abstand vom Inhalt

Obwohl Lektorat und Korrektorat fließend ineinander übergehen, solltest du dir beim Korrektorat keine Gedanken mehr über den Inhalt machen, sondern rein auf formale Aspekte achten. Dabei hilft es beispielsweise den Text rückwärts, beginnend mit dem letzten Satz, langsam oder laut zu lesen. Außerdem ist es ratsam mit der Korrektur ein bis zwei Tage nach der Fertigstellung des Manuskripts zu warten. Erst dann hat man genügend Abstand gewonnen.

7) Prüfe Titel und Überschriften separat

Deinem Leser springen als Erstes die fettgedruckten Kapitel- oder Zwischenüberschriften ins Auge, weshalb sie besondere Aufmerksamkeit verdienen. Beim Korrekturlesen tendiert man dazu, Überschriften zu überspringen, um schnell beim „Wesentlichen“ anzukommen. Umso wichtiger ist es, dem entgegenzuwirken.

 


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